Ein automatisiertes FTP-Backup seines Webspaces, etc… ist mit wget und Linux ein Kinderspiel:
Das “Grundgerüst” lautet:
$ > wget -r -l100 ftp://musteruser:musterpasswort@ftp.example.org/www
Der Paramter -r bedeutet recursive und bewirkt, das alle Verzeichnisse unterhalb der angegebenen URL heruntergeladen werden. Wie tief wget in die Verzeichnisbäume gehen soll, legt -l100 (steht für Level 100) fest. Dannach folgt die URL inklusive Username, Passwort, Server und Verzeichnis.
Ich glaube kaum das einer 100 Verzeichnisse untereinander hat
Das ganze sollte als Cronjob oder Shell-Skript voll automatisiert ablaufen. Dafür habe ich folgende Möglichkeit, die auf meinem VServer Prima funktioniert
:
#/bin/bash
sDATE=`date +%Y_%m_%d`
cd webspacebackups/
mkdir backup_$sDATE
cd ./backup_$sDATE
wget -r -l100 ftp://musteruser:musterpasswort@ftp.example.org/www
Mir ist klar, das es bessere Lösungen gibt, aber da meine Linux-Kenntnisse noch nicht ganz ausgereift sind, sollte das genügen
Erklärung:
Am Anfang eines Shell-Skripts sollte immer die Shebang-Markierung stehen. Sie gibt an, mit welchem Interpreter das Skript ausgeführt wird. Genau so gut könnte man für ein Perl-Skript #/usr/bin/perl schreiben.
Das aktuelle Datum, das das Programm date ausgibt, wird anständig formatiert und in der Variable sDATE gespeichert.
Das Skript wechselt in den Ordner für die Backups. Dieser muss schon vorhanden sein. Relative Pfadangaben gehen immer vom Skript aus !
3
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| mkdir backup_$sDATE
cd ./backup_$sDATE |
Ein Ordner mit dem Namen backup_JAHR_MONAT_TAG wird erstellt und anschließend in diesen gewechselt.
Am Schluss noch die wichtigste Zeile, die euren kompletten Webspace sichert:
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| wget -r -l100 ftp://musteruser:musterpasswort@ftp.example.org/www |