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FTP-Backup mit Linux und wget

9. August 2009 Keine Kommentare

Ein automatisiertes FTP-Backup seines Webspaces, etc… ist mit wget und Linux ein Kinderspiel:
Das “Grundgerüst” lautet:

$ > wget -r -l100 ftp://musteruser:musterpasswort@ftp.example.org/www

Der Paramter -r bedeutet recursive und bewirkt, das alle Verzeichnisse unterhalb der angegebenen URL heruntergeladen werden. Wie tief wget in die Verzeichnisbäume gehen soll, legt -l100 (steht für Level 100) fest. Dannach folgt die URL inklusive Username, Passwort, Server und Verzeichnis.
Ich glaube kaum das einer 100 Verzeichnisse untereinander hat ;-)

Das ganze sollte als Cronjob oder Shell-Skript voll automatisiert ablaufen. Dafür habe ich folgende Möglichkeit, die auf meinem VServer Prima funktioniert :bravo: :

#/bin/bash
sDATE=`date +%Y_%m_%d`
cd webspacebackups/
mkdir backup_$sDATE
cd ./backup_$sDATE
wget -r -l100 ftp://musteruser:musterpasswort@ftp.example.org/www

Mir ist klar, das es bessere Lösungen gibt, aber da meine Linux-Kenntnisse noch nicht ganz ausgereift sind, sollte das genügen :)
Erklärung:

1
#/bin/bash

Am Anfang eines Shell-Skripts sollte immer die Shebang-Markierung stehen. Sie gibt an, mit welchem Interpreter das Skript ausgeführt wird. Genau so gut könnte man für ein Perl-Skript #/usr/bin/perl schreiben.

2
sDATE=`date +%Y_%m_%d`

Das aktuelle Datum, das das Programm date ausgibt, wird anständig formatiert und in der Variable sDATE gespeichert.

2
cd webspacebackups/

Das Skript wechselt in den Ordner für die Backups. Dieser muss schon vorhanden sein. Relative Pfadangaben gehen immer vom Skript aus ! :idee:

3
4
mkdir backup_$sDATE
cd ./backup_$sDATE

Ein Ordner mit dem Namen backup_JAHR_MONAT_TAG wird erstellt und anschließend in diesen gewechselt.

Am Schluss noch die wichtigste Zeile, die euren kompletten Webspace sichert:

4
wget -r -l100 ftp://musteruser:musterpasswort@ftp.example.org/www